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Maria
Inv.-Nr. B XVI. Tab. B-V-20
Künstler unbekannt
Ort Italien
Datierung um 1700
Steinschnittart Kamee
Material Malachit (eher Amazonit)
Materialbeschreibung helles Grün mit hellbeige-grauer Streifung
rundum poliert
Form achteckiges Hochformat, Rückseite konkav eingewölbt
Maße 3,37 x 2,75 x 0,51 cm
Beschriftung rückseitig Aufkleber (Typ A): "41-40"
Provenienz 1730 Nachlaß Landgraf Karl
Zustand ohne Beschädigung
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Beschreibung und Einordnung Das weibliche Brustbild ist nach links ins Profil gewendet, ein Umhangtuch ist über den Hinterkopf gezogen. Das hochovale Relief ist medaillonartig vertieft in einen achteckigen Rahmenstreifen eingearbeitet.
Die Reliefdarstellung ist ähnlich flach gearbeitet wie bei der Lapislazuli-Kamee B XVI. Tab. B-V-18, unterscheidet sich aber im Typus. Die hier besprochene Malachit-Kamee wird von Pinder im Inventar von 1873 als "Vestalin" bezeichnet, sicherlich ist aber Maria gemeint. Der Vestalinnen-Marien-Typus zeigt hier im Vergleich zu der mythologischen Gestalt der Artemis/Ceres (B XVI. Tab. B-V-18) eine stärkere Verhüllung und keinerlei Haaransatz. Der Gesichtsausdruck ist bei dem hier besprochenen Steinschnitt schlichter und nicht so individuell und kapriziös wie bei B XVI. Tab. B-V-18.
Möglicherweise war dieses Medaillon als Amulett, vielleicht auch für einen Rosenkranz, konzipiert.
Stand: April 2006
Quellen Designationsliste (1730) 1753, Nr. 41. "Ein platter Kopf auf einem grünen Stein. [Nachlaßinventar] 40."
Inventar Völkel 1791, Tab. XXII. 20: "Eine weibliche Büste mit einem Schleier über den Kopf, aus einem grün- u. weißen Stein."
Inventar Pinder 1873 (B XVI), B. Tab. V. 20: "Vestalin. Malachit. [Vorgängerinventar] XXII 20."
Inventar Pinder 1882-1897 (B V), Tab. III. 19: "Vestalin. Malachit. [Vorgängerinventar] V 20."
Literatur unpubliziert
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